Geraeteturnen



(auch Kunstturnen oder Geräteturnen; engl.: artistic gymnastics) ist eine olympische Individualsportart. Ziel ist es, an Turngeräten Übungen nach vorgegebenen Kriterien (Technik und Haltung) auch in Verbindungen auszuführen. Durch das Gerätturnen werden vor allem koordinative und konditionelle Fähigkeiten entwickelt, aber auch Mut, Willensqualitäten und Selbstbeherrschung.

Das Geräteturnen ist die Breitensportform des Kunstturnens, welche die koordinativen Kompetenzen auf vielfältige Weise entwickelt. Es kräftigt den gesamten Bewegungsapparat und steigert gleichzeitig die Beweglichkeit.
Die vielseitigen Bewegungserfahrungen an den Geräten Minitrampolin, Reck, Barren, Schaukelringe und am Boden ergänzen sich und machen das Geräteturnen zur idealen Grundvoraussetzung für weitere sportliche Aktivitäten.
Durch die gegenseitige Unterstützung bei Training und Wettkampf werden die Sportler auch in ihren sozialen Kompetenzen geschult.





In der Schweiz unterscheidet man Kunstturnen und Geräteturnen . Im Kunstturnen turnt man an den oben genannten Geräten. Im Geräteturnen allerdings werden Boden, Schauckelringe,Minitrampolin, Barren und Reck geturnt. Im Geräteturnen, wie auch im Kunstturnen, gibt es einen Unterschied der geturnten Geräte zwischen Frauen und Männer. Während im Geräteturnen die Männer mit fünf Geräten, welche oben aufgeführt sind, einen Wettkampf bestreiten, turnen die Frauen nur an vier Geräten, Reck, Schaukelringe, Boden und Sprung. Das Bodenturnen im Geräteturnen wird auf einer etwa 2.5m breiten und 17m langen Bodenbahn geturnt. Die Schwierigkeitsgrade der geturnten Elemente sind tiefer, jedoch wird großer Wert auf die Ausführung und die korrekte Haltung gelegt. Geräteturnen ist in der Schweiz weiter verbreitet als das Kunstturnen.

Ein Spagat ist eine Akrobatik-Übung, bei der jemand die Beine so weit spreizt, dass sie eine gerade Linie bilden. Die Übung kommt in diversen Kampfsportarten, im Fitness-Sport, beim Breakdancing, im Turnen, im Yoga, in Latein-amerikanischen Tänzen sowie beim Ballett und im karnevalistischen Tanzsport vor. Sie wird immer öfter auch von Popstars in Videoclips und bei Bühnenshows präsentiert.





Der Handstand ist eine Grundposition in verschiedenen Sportarten, die Hände werden hierbei etwa in Schulterbreite parallel auf den jeweiligen Untergrund gestellt. Die Arme sind durchgestreckt und befinden sich in direkter Linie unterhalb des Körpers, das ganze Körpergewicht lastet Beine und Füsse verlängern die Körperachse nach oben. Neben dieser völlig gestreckten Form besteht die Möglichkeit verschiedene und auch mehrere Körperteile zu beugen.

Der Rondat weist viele Ähnlichkeiten zum Radschlag auf, wird aber eingesprungen ausgeführt. Nach einem kurzen Anlauf werden die Hände seitlich auf den Boden aufgesetzt und der Körper in den seitlichen Handstand aufgeschwungen. Seitlich bedeutet dabei eine 3/8-Drehung zum Anlauf. Im Handstand sind die Beine geschlossen, der Unterkörper führt eine weitere 1/8-Drehung aus. Dann werden die Beine gemeinsam „peitschenartig“ nach unten geführt und der Oberkörper gleichzeitig abgedrückt und aufgerichtet, bis der Stand erreicht ist. Insgesamt hat der Turner damit eine halbe Drehung ausgeführt.

Meistens wird der Rondat als Einleitung zu einem Flickflack geturnt





Kopfstand kann sowohl eine Turn- als auch eine Yogaübung bezeichnen.

Bei der Turnübung liegt der Kopf auf dem Boden auf, der Körper wird senkrecht nach oben gestreckt und die Hände dienen als seitliche Stütze.

Bei der Yogaübung Kopfstand gibt es sehr viele Variationen. Sie unterscheiden sich voneinander durch verschiedene Verwendung der Hände als Stütze (diese können in fortgeschrittenen Variationen sogar überhaupt nicht benutzt werden)

von Martina Hubacher 1a osz Ins